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Drehleiern
Die Drehleier ist seit dem 10. Jahrhundert als Kirchenmusik-Instrument bekannt. Sie war ab dem Mittelalter bei den Spielleuten sehr beliebt und erlebte im18. Jahrhundert mit der französischen Schäfermode eine Nachblüte in der barocken Kunstmusik. Die Drehleier ist ein Streichinstrument. Die Saiten werden durch ein Rad angestrichen. Neben den Melodiesaiten und mehreren Bordunsaiten ist eine Schnarr-Saite vorhanden. Die Melodietöne werden mit der linken Hand des Spielers durch Tangententasten von den Melodiesaiten abgegriffen. Nürnberger Modell (Foto oben) Das Original ist im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg als Exponat erhalten. Ausstattung: Eine oder zwei Melodiesaite, zwei Bordunsaiten, eine Schnarrsaite. Tonumfang: Unterquart bis None (chromatisch). Lieferbare Stimmungen: wahlweise G oder F ![]() Deutsche Leier Voller Klang durch große Bauweise und lange Saitenmensur. Ausstattung: Zwei Melodiesaiten, zwei Bordunsaiten, eine Schnarrsaite Tonumfang Unterquart bis Dezime (chromatisch) Lieferbare Stimmungen: wahlweise D oder F
Gotische Leier
Kastenform, leiser zarter Klang, verdecktes Manual Ausstattung: Eine Melodiesaite, zwei Bordunsaiten. Tonumfang Unterquart bis Dezime (chromatisch) Lieferbare Stimmungen: C/F oder D/G Ausführungen und Preise:
BordunzitherSaiteninstrument mit zwei Melodiesaiten über einem diatonischen Griffbrett, und drei Bordunsaiten, mit den Fingern oder mit Plektrum gezupft. Tonumfang: Unterquart bis None Lieferbare Stimmung: F oder G Ausführungen und Preise:
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